Deutsche Panzer rollen wieder

Diesmal nicht gen Osten, sondern Richtung Süden. Aus der Türkei nach Nordsyrien. Mit Panzern aus Deutschland greift die Türkei die Kurden an. Die ganze Welt sieht die Leopard II-Panzer. Und in Berlin tun sie betroffen. Welch Heuchler! Wozu kauft die Türkei wohl diese deutschen Mordmaschinen? Doch nicht, um sie nur auf dem Kasernenhof auszustellen. Nein, sie werden genutzt. Genau wie all die anderen Waffen, die Deutschland in die Region liefert. Und natürlich kann es passieren, dass mit deutschen Waffen gegen deutsche Waffen gekämpft wird. Es wäre unwahrscheinlich, dass es nicht geschieht. Unter Schwarzrot sind die Rüstungsexporte um 25 % gegenüber Schwarzgelb gewachsen. Dabei hatte Gabriel lauthals ein strengeres Vorgehen beim Genehmigen angekündigt. Damals 2013, als er Wirtschaftsminister wurde. Die ganze Verlogenheit der deutschen Außenpolitik wird hier sichtbar. Solange die Kurden den IS bekämpften, waren sie unsere Freunde. Jetzt ist der IS besiegt, da ist die Türkei unser besserer Freund und darf die Kurden angreifen. Absolut völkerrechtswidrig. Doch wen kümmert das noch? Das wird nur aus der Mottenkiste geholt, wenn es gerade passt. Beim russischen Einmarsch auf der Krim zum Beispiel. Was unterscheidet jetzt die Krim von Nordsyrien? Objektiv gesehen nichts. Eine starke Militärmacht tötet, weil es ihr in den Kram passt. Die Türken in sehr viel größerem Umfang als vor vier Jahren die Russen. Die Eroberung der Krim verlief relativ unblutig. Die Kurden hingegen werden auf dem Boden und vor allem aus der Luft angegriffen. Ankara provoziert einen Krieg mit Damaskus. Denn Assad müsste sein Territorium verteidigen. Aber die Russen werden Assad gesagt haben, dass das heikel ist. Denn die Türkei ist NATO. Der gesamte wertegetragene Westen schweigt zu diesem Angriff. Unsere Medien diskutieren allenfalls Randfragen. Dass die Kurden der YPG bis vor kurzem Verbündete waren, interessiert niemanden. Die Kurden haben ihre Schuldigkeit getan und können sterben. Es waren diese Kurden, die den Jeziden einen Fluchtkorridor freikämpften. Was war hier damals los, als der IS dort die Menschen ermordete und versklavte. Da hat die Bundeswehr die Kurden sogar ausgebildet und ausgerüstet. Erdogan möchte nicht, dass an seiner Grenze ein kleiner kurdischer Staat entsteht. Womöglich noch mit demokratischen Ideen. Da schickt er lieber mal Panzer und Flugzeuge. Diese Verlogenheit des Westens wird auf der Welt registriert. Irgendwem mit Werten zu kommen, ist völlig unglaubwürdig. Die Mütter und Väter des Grundgesetzes sahen das alles mal anders. Sie hatten den zweiten Weltkrieg noch in den Knochen. So formulierten sie in Artikel 26 des Grundgesetzes:

„(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

(2) Zur Kriegführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.“

Joschka Fischer war es gemeinsam mit Gerhard ‚Schröder, der erstmals wieder deutsche Soldaten in den Kampf schickte. Inzwischen töten sie in diversen Einsätzen. Deutsche Waffen finden wir überall. Natürlich dienen sie auch zur Vorbereitung und dann zum Führen von Angriffskriegen. Wir sollten unserer Kanzlerin und ihren Vasallen im Kabinett endlich die friedliche Maske herunterreißen und ihnen ins grausame Kriegsgesicht schauen.

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