Widerliche Bekanntgabe

Betrachten möchten wir heute eine Bekanntgabe unserer Kriegsministerin Ursula von der Leyen. In Mali sind gestern zwei Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen. Sie stürzten mit ihrem Tiger-Hubschrauber ab. Bislang wird ein technischer Defekt vermutet. Fremdeinwirkung schließt die Bundeswehr aus. Der Pilot eines zweiten Tiger-Hubschraubers, der hinter der Unglücksmaschine flog, berichtet, dass der vordere Helikopter plötzlich mit der Nase voran zu Boden stürzte. Einen Notruf gab es nicht. Neben der Kriegsministerin ließen auch die Kanzlerin, der Präsident und der Außenminister Beileidsgrüße ausrichten. Wer die siebenfache Mutter aus Ilten bei Hannover hören möchte, kann auf der Tagesschau-Seite bis zum Löschen folgenden Link anklicken:

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-312281.html

Ursula sprach vor der Presse folgendes:

„Der Tod dieser Männer im Dienste unseres Landes trifft uns alle tief, und er macht uns unendlich traurig. Den Familien und Angehörigen möchte ich sagen, wir sind in dieser bitteren Stunde an Ihrer Seite und trauern mit Ihnen.“

Wer den oben genannten Link genutzt hat, hörte das Pathos in der Stimme der Ministerin. Uns drängt sich der Eindruck auf, sie mag solche Auftritte. Dies ist ein zusätzliches Beispiel dafür, dass wir glauben, von der Leyen möchte gern mal einen richtigen Krieg führen. Viele ihrer Auftritte vermitteln diesen Eindruck.

Tatsächlich stehen Soldaten im Dienste des deutschen Staates. Er bezahlt sie. Ihr Dienstherr, die Kriegsministerin, schickte sie nach Mali. Ein Soldat wird wenige Möglichkeiten haben, sich gegen solch einen Befehl zu wehren, will er nicht aus der Truppe ausscheiden. Sprachlich machen wir einen Unterschied zu von der Leyen. Nicht das Land, sondern der Bundestag mit Mehrheit und sie persönlich haben die Soldaten geschickt. Ein großer Teil der Bevölkerung ist gegen Kriegseinsätze. Welchen Sinn der in Mali haben soll, entzieht sich unserer Phantasie. Auch der Blassen-Abgeordnete Kurth, den wir persönlich fragen konnten, gab uns keine Antwort. Markus Kurth und seine Kollegen im Bundestag haben mit ihrer Ja-Stimme diesen Tod zu verantworten. Mag sein, dass so ein Unfall auch in Deutschland hätte geschehen können. Doch sind die Probleme der Tiger gerade bei großer Hitze bekannt. Wir erzählen davon in „Kriegseinsatz versandet„. Wir jedenfalls fühlen uns nicht für diese Toten verantwortlich. Wir kennen sie persönlich nicht. So nähern wir uns eher dem Sprichwort: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Deshalb trifft uns dieser Tod weder tief noch macht er uns unendlich traurig. Und wir nehmen dies auch der Ministerin und der sonstigen Schauspieler-Prominenz nicht ab. Dieser Einsatz ist mindestens überflüssig und hat einen Mordauftrag. Das ganze Militär ist überflüssig. Deutschland wird von niemandem angegriffen oder bedroht. Leider tut unsere Regierung wenig dafür, dass dies auch so bleibt. Manch einer mag an den IS denken. Den können wir mit der Bundeswehr bestimmt nicht besiegen. Attentäter erst recht nicht. Die werden allenfalls motiviert. Weiterhin ist die IS-Gefahr in Deutschland minimal.

Gerade erfahren wir, dass durch Stickoxide in Deutschland jährlich 10.000 Menschen sterben. Und dies durch Betrug der Autofirmen mit Billigung der Politschauspieler unter Nutzung der Autofahrer. Eine ungleich größere Gefahr. Dieses ganze Militärgetue der von der Leyen und anderen Bagage widert uns an. Es wirkt total aus der Zeit gerutscht. Wir hofften, so etwas 1945 hinter uns gelassen zu haben. Solche Kriegsmeldungen wollen wir einfach nicht mehr hören. Leider besteht wenig Hoffnung bei unseren Kasperls, Großmüttern und Krokodilen im Bundestag. Bis auf die Linken sind alle für Krieg. Das ist schlimm und macht uns tief traurig.

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