Böser schwarzer Mann

Da sitzt ein Friedensnobelpreisräger in seinem weißen Haus und stampft wütend mit dem Fuß auf. Immer noch kann ihm niemand erklären, wie seine Parteifreundin Hillary die Wahl gegen diese hohle Nuss aus dem Trumptower verlieren konnte. Der gesamte Parteiapparat sowie der größte Teil der Medien standen hinter ihr. Dazu die Wall Street. Barack kann es nicht fassen, dass so ein Twitterheini gewinnen konnte. Es war doch alles so gut gelaufen. Die Republikaner hatten sich einer nach dem anderen ins Aus geschossen bis nur noch dieser Kasperle übrig blieb. Ein bisschen trösten konnte ihn die Reise durch Europa. Vor allem seine langjährige Freundin Angy war sehr nett gewesen. Sie gibt ihm das Gefühl, richtig wichtig gewesen zu sein. Das Dumme ist nur, für Angy und Europa interessiert sich auf der Welt kaum noch einer. Da trommeln die Medien was das Zeug hält wegen der fiesen Kriegsverbrechen der Russen und Syrer in Aleppo. Statt eines Sturmes der Entrüstung zu entfachen, interessieren sich viele viel mehr für Trumps neues Kabinett. Naja, mit seinen Drohnenangriffen kommt Barack auch nicht so friedenspreisträgerhaft daher. Dann wollte der schwarze Mann seinem Lieblingsfeind Benjamin in Jerusalem einen mitgeben. Quasi aus Versehen legten die USA kein Veto ein, als der Weltsicherheitsrat zum wer weiß wievielten Male die Zweistaatenlösung in Palästina anmahnte. Der Netanjahu war aber gar nicht angemessen tief beeindruckt, sondern tanzt rum wie ein Rumpelstilzchen. Den hat er so überhaupt nicht mehr im Griff. Die Oberfrechheit der Russen ist, dass sie ohne die USA über den Frieden in Syrien reden. Natürlich auch ohne Europa, aber das fällt kaum auf. Und dieser kleine Zwerg vom Bosporus darf auch mitmachen. Türken, Russen und Iraner schaffen es, dass erstmal die Waffen schweigen. Wie lange das hält, weiß niemand. Ein wenig Hoffnung besteht jedoch. Im weißen Haus können sie es kaum fassen. Gods own country macht nicht mit und dennoch könnte es Frieden geben auf der Welt. Da fiel dem Barack aber noch was ein. Seinem ewig twitternden Nachfolger will er das Leben so schwer wie möglich machen. Die Einmischung der blöden Russen in den noch blöder gelaufenen Wahlkampf ist blöderweise noch immer nicht bewiesen. Trotzdem nimmt Barack dies zum Vorwand, um 35 Russen aus dem Land zu weisen. Weil der Trump mit denen anbändeln will, möchte Barack nochmal so richtig diplomatisches Porzellan zerschlagen. Der Lawrow spielt mit. Wie erwartet schlägt er vor, im Gegenzug genau 35 US-Amerikaner rauszuwerfen. Der Putin aber macht nicht mit im bösen Spiel. Er wirft überhaupt niemanden raus und lädt noch US-Kinder zum Neujahrsfest ein. Jetzt steht der böse schwarze Mann im weißen Haus vor der ganzen Welt wie der letzte Willi da. Blamierter geht es nicht. Wir wollen hoffen, dass Barack Obama nun innehält und nicht noch mehr Mist baut zum Ende seiner Amtszeit. Drei Wochen Zeit hat er leider noch.

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