Geheimplan

Der Vatikan an sich ist ja schon ein Geheimnis. Niemand weiß so genau, was hinter den Mauern passiert. Vermutlich viel mehr, als uns die Kardinäle erzählen. Am Wochenende hatte unser Papst Bergoglio einen höchst geheimen Plan auf Lesbos. Alle glauben, er machte nur ein bisschen Schnickischnacki. Weit gefehlt. Wir wissen wieder mehr und erzählen es gern weiter.

Alle Transportunternehmer in Griechenland werden große Geschäfte machen. Mit Fähren, Flugzeugen und Bussen sollen sie alle Flüchtlinge im Land nach Athen bringen. Wer nicht freiwillig einsteigt, wird mit Weihrauch betäubt und vom Heiligen Geist beseelt. Unterm Strich sind dies gut 50.000 Menschen. Am Athener Flughafen, der ja mittlerweile verkauft ist an Dr. Oetker oder so, warten große Flugzeuge. Die sind wie die Busse vom Vatikan gechartert. Die Menschen kriegen am Flughafen kostenlos einen Schluck Weihwasser gegen die Flugangst. Die griechischen Behörden sind aus den schwarzen Kassen beruhigt worden. Sie zeigen sich kooperativ. Der Flug ist auch nicht weit. Nur bis Rom. Ein Hüpfer über die Adria sozusagen. Am römischen Flughafen warten nicht nur Kardinäle und die Schweizer Garde, sondern viele Busse. Auch hier zeigen sich die Behörden sehr zugewandt. In Italien weiß jeder, was der Kurie gebührt. Ungehindert fahren unsere weihrauchtrunkenen Menschen zum Petersdom. Dort treffen sie Bergoglio wieder. Der reicht ihnen nicht den Leib Christi. Die meisten sind ja sowieso Islamis. Vielmehr kriegen sie einen echten Ausweis des Vatikan-Staates. Der wird überall in Europa anerkannt. Wie es gute Christenpflicht ist, gibt es auch was auf die Gabel. Platz zum Schlafen haben sie genug im Vatikan. Gut ausgeruht erwarten die 50.000 Menschen die Weiterfahrt. Im Zug oder per Bus geht es in die katholischen Gemeinden auf dem gesamten Kontinent. Bei den Katholiken ist der Papst der Chef. Da gibt es keine Widerworte. So hat Bergoglio verfügt, dass jede Gemeinde in Europa zehn Flüchtlinge aufnimmt. Im Durchschnitt. Denn Familien bleiben natürlich zusammen. So können es auch mal zwölf sein. In den Gemeinden kümmern sich die Pfarrer um alles weitere. Eben um das, wo unsere Politschauspieler versagen. Gute Unterkünfte, fest angestellte Helfer und Lehrer, Integration in die Sportvereine, Schulen und Kindergärten. Die Menschen werden als Gäste angemeldet. Wer will schon einem Vatikanbürger etwas tun? Die Kirche trägt alle Kosten. Das ist kein Problem. Natürlich ruft sie alle Schäfchen auf, zu helfen oder zu spenden. Die Opferstöcke und Kollekte-Körbchen füllen sich. Alles klappt wie geschmiert – von Polen bis Portugal. Griechenland freut sich. Die schlimmen Zustände sind beendet. Die EU kann weiter an ihren Hotspots arbeiten. Wir rechnen mit etwa fünf Jahren. Dann läuft die Sache. In der Zwischenzeit sind alle Religionen herzlich eingeladen, ebenfalls ihren posaunten Grundsätzen gemäß menschlich zu handeln.

Noch wissen wir nicht, ob sich muslimische oder jüdische Gemeinden der Aktion anschließen oder mit eigenen Ideen glänzen. Wie wir leise wispern hören, hat Bergoglio schon wieder einen neuen Plan. Sein Heimatland Argentinien ist groß. Angeblich spricht er schon mit griechischen Reedern, die ihr Geld bei der Vatikanbank versteckt haben, über den Transport mit geliehenen Luxusschiffen. Mehrere Haziendas sollen bereits angemietet worden sein.

 

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